Mittwoch, 10. April 2013

Meine Oma, Marx & Jesus Christus von Uwe Steimle

(Fotoqulle: privat)
Beschreibung auf dem Buchrücken:
"Aus dem Osten kommt das Licht!" - Uwe Steimle

Pressestimme:
 "Mit einem gewissen Herkunftsstolz singt Steimle ein Loblied auf die Provinz. Denn nicht als „global Player" versteht er sich, „sondern als Lokalakteur, Provinzknaller, Dialekt liebender Eigenbrötler, der die Fantasie zum Atmen braucht"."  
Leipziger Volkszeitung

Details:
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 5 (27. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357906648X
ISBN-13: 978-3579066486
Größe: 21,8 x 14,2 x 2,2 cm 

Eigene Meinung:
Uwe Steimle erzählt mit viel Witz aus seinem Leben. Er berichtet von Erlebnissen aus seiner Kindheit, verliert sich aber auch immer wieder in Ausschweifungen, was das Buch sehr sympathisch macht, aber leider auch etwas anstrengend zu lesen. Trotz diese kleine Mankos ist das Buch lesenswert für alle Fans von Uwe Steimle, für alle Menschen, die die sächische Sprache lieben und auch gerne etwas Anspruch in den Bücher haben möchten. 

Das Buch ist zudem ein schöner Einblick in das Leben von Uwe Steimle, so kann man auch besser verstehen, wie er auf seine Kabarettprogramme und seine Themen kommt. Dadurch versteht man den Menschen Uwe Steimle viel besser als vorher und in manchen Momenten erkennt man sich selber auch in den kleinen Episoden.

Das Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen - obwohl man sich immer wieder in die eigentliche Handlung etwas zurückfunden muss, da Uwe Steimle immer wieder gedanklich von seinen Geschichten abschweift. Zudem sollte man vor dem Lesen wissen, dass Uwe Steimle ein Verfechter der deutschen Sprache ist und sich gerne mal über ausländische Spracheinflüsse auslässt. Zudem ist ein Teil des Buches in Sächisch geschrieben ist,was vielleicht auf manche Leser etwas befremdlich wirkt. Uwe Steimle setzt das aber gezielt ein um auf die Schönheit Sachsens hinzuweisen.

Fazit:
Ein nettes Buch mit vielen autobiografischen Zügen, dass aber etwas verwirrend auf den Leser wirkt. Durch die gedanklichen Abschweifungen ist es leider etwas anstrengend zu lesen, aber dennoch für Menschen zu empfehlen, die sich gerne mit Querdenkern und Lebenswegen auseinandersetzen. Ausserdem ist es eigentlich für alle Menschen zu empfehlen, denen etwas an Sachsen liegt.

Besonderen Dank an Uwe Steimel für die Lesung am 1.9.12, bei der ich das Buch erworben habe und mich auch sofort in seinen Schreibstil verliebt habe. :-)

Dafür gibt es 4,5 Rosen:
 

1 Kommentar:

  1. Ich stehe mit Sächsisch ein bisschen auf Kriegsfuß - auch wenn ich in Sachsen lebe xD Aber... es Buch wirkt durchdacht.

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