Donnerstag, 10. Juli 2014

Christine Fehér - Straßenblues

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
 Auf der Straße gibt es weder Liebe noch Freiheit …
Maxi ist vierzehn, eine Berlinerin mit Schnauze. Keiner darf ihr was sagen, ihre Mutter Constanze nicht und schon gar nicht Eberhard, der neue Mann, der mit rabiaten Mitteln versucht, Maxi »umzuerziehen « – während Constanze wegsieht. Maxi weiß schließlich nur noch einen Ausweg: abhauen, in die Freiheit der Straße, zu Ronny, der sie versteht und den sie liebt. Aber auf der Straße gibt es nichts. Weder die große Freiheit, noch die große Liebe.

Details:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: cbt (2. April 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570304019
ISBN-13: 978-3570304013
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Größe: 18,2 x 12 x 2 cm
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung: 
Ich mag ja realistische Jugendbücher und wer meinen Lesegeschmack kennt, den wird es sicher nicht wundern, dass ich immer mal wieder auch in die Leichen meines SuB´s greife und Bücher lese, die zwar schon älter, aber deswegen nicht uninteressantter sind.

So ist es auch mit "Straßenblues" gewesen - die Geschichte um Maxi, die vor ihrem tyrannischen Stiefvater flüchten will, zu Ronny, den Straßenjungen, den Maxi durch Zufall kennen und lieben gelernt hat. Allerdings ist die Straße in Berlin nicht wild und romantisch, sondern rau und ungerecht...

Das Cover finde ich gelungen, es ist mal etwas anderes im Vergleich zu anderen Büchern, passt abe auch zum Inhalt, also das finde ich schon mal gut. 

Die Geschichte um Maxi konnte mich leider nicht so wirklich erreichen, die Emotionen waren mir einfach zu flach und auch die ganze Geschichte mit der Ausgangslage war für mich, obwohl sie plausibel ist, einfach etwas zu sehr stereotypisch. Ich kann es nicht genau erklären, aber das Buch war einfach nicht so dass, was ich mir darunter vorgestellt hatte. Wirklich schade, weil es damit natürlich unter den Lesererwartungen bleibt.

Zu Beginn ist die Geschichte richtig gut und interessant, lässt aber im Laufe des Buches leider immerr mehr nach. Die Geschichte verwirrt einen zwar nicht, aber man fühlt sich als Leser etwas ausgeschlossen, weil man Maxi auch nicht richtig in ihren Aktionen versteht kann, da die Charakterisierung von Maxi und auch den anderen Charakteren irgendwie auf de Strecke bleibt. 

Auf der anderen Seite kann man aber sagen, dass es dadurch, dass es etwas abgeflaut ist, natürlich auch für Leser/innen ab 12 Jahren geeignet ist, also kann ich mit der Verlagsempfehlung wunderbar mitgehen.

Fazit:
Eine Geschichte um eine Ausreisserin, die aber leider etwas an Emotionen fehlen lässt und leider etwas sehr stereotyp erscheint, was schade ist, weil der Plot ist wirklich gut. Etwas schade, dass die Geschichte innerhalb des Buches sehr nachlässt und auch die Charakter dem Leser nicht so richtig nachgebracht werden.

Dafür gibt es 3 Rosen:

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