Montag, 17. Juli 2017

[Montagsfrage #21/2017] Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 21 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, heute kommt sie sogar zum Montag. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Mmh, schwierige Frage. Ich halte es ja eigentlich immer so, dass ich bei einer Buchverfilmung immer erst das Buch lese und dann den Film sehe, weil ich mir immer denken, das ist dann besser, aber manchmal habe ich das Buch noch nicht, aber den Film schon (oder es geht ins Kino für den Film) und dann kann es schon mal sein, dass dann das Buch erst nach dem Film kommt. 
Wobei ich gestehen muss, dass es da bei mir auch immer auf die Thematik ankommt, wenn ich jetzt vom Klappentext oder vom Trailer nicht überzeugt bin, dann bevorzuge ich eher das Buch. :) 

Wie ist das denn bei euch? 

Alles Liebe,

Katja

Donnerstag, 13. Juli 2017

[Montagsfrage #20/2017] Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 20 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, auch wenn sie heute erst zum  Donnerstag kommt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Welche 5 Bücher würdest du jetzt auf eine Reise mitnehmen?

Mmh, also nur 5, ist schon wenig, aber ich entscheide spontan aus dem Bauch heraus:

1) Das Café der kleinen Wunder von Nicolas Barreau
2) Herzmuschelsommer von Julie Leuze
3) Nächstes Jahr am selben Tag von Cooleen Hoover
4) Acht von Sebastian Fitzek
5) Pandora - Wovon träumst du? von Eva Siegmund

Wie ist es bei euch?
Habt ihr Buchtipps?

Alles Liebe,
Katja

Montag, 3. Juli 2017

[Montagsfrage #20/2017] Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 20 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, heute gibt es sie sogar mal zum Montag. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Puh, das ist einen spannende Frage, aber ich hatte gleich, als ich die Frage gelesen habe, ein Buch im Kopf, was ich sofort und immer wieder lesen würde und zwar das: 


"Mädchenfänger" von Jilliane Hoffman

Das Buch hat mich echt gefangen und ich würde es auch immer wieder lesen, weil es einfach wahnsinnig spannend war und ich mich wirklich von dem Buch gefangen genommen lassen habe. 

Sonst wäre es natürlich die Harry Potter Bücher, aber ich denke, die stehen bei vielen auf der Liste, was man dann immer wieder lesen kann. :)

Wie schaut es denn da bei euch aus? :)

Alles Liebe,
Katja

Sonntag, 2. Juli 2017

[Rezension] Sigrid Kraft - In einem fernen Land: Ein Abenteuer aus der Welt von Ardeen

Beschreibung:
Den Leser erwartet eine klassische Fantasygeschichte der Kategorie Schwert und Magie, sowie große Helden mit kleinen Fehlern und viel Humor. Der Band ist in sich abgeschlossen und somit als Einzelband konzipiert, der auch außerhalb der Hauptreihe gelesen werden kann.
Eine spannende Geschichte aus der Welt von Ardeen, in der Prinz Raiden und Ravenor ihr geliebtes Land ziemlich überstürzt verlassen, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten. Dabei funktioniert die Magie wieder einmal nicht so, wie es sich der umsichtige Magier wünscht und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Und niemand weiß … was davor geschah.

Details:
Format: Kindle Edition / Taschenbuch
Dateigröße: 4060 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 425 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B06XSC7M24

Eigene Meinung:
Das Cover hat etwas mystisches, es zeigt einen Sonnenuntergang in einer Wüste, was dann thematisch gleich an den Beginn des Buches anschliesst. Die Schriftart ist wie bei den anderen Bücher der Ardeen-Reihe gestaltet, auch wenn das Buch als Einzelband gelesen werden kann.
Der Einstieg ins das Buch war etwas schwierig, weil man sich gleich bei Prinz Raiden und Ravenor in der Wüste landet und dann erstmal schauen muss, wie man sich in die Geschichte findet. Aber dieses Zurechtfinden wird recht einfach gemacht, auch die verschiedenen Erzählweisen (es wird teilweise aus Ich-Erzähler und den allwissender Erzähler) trage dazu bei, dass man sich gut in die Geschichte und auch in die Umgebung findet.
Das Buch ist ein Einzelband, aber die Figuren kommen auch in der grossen Ardeen-Reihe von Sigrid Kraft vor und gerade das macht es vielleicht für Leser, die das Buch nur als Einzelband, an einigen Stellen und in einige Details etwas schwer nachvollziehbar, was sich aber Lesern der Reihe besser erschliesst. (Ich selber habe das Buch auch als Einzelband gelesen, weil ich nur Auszüge aus der Ardeen-Reihe kenne und mir fiel das daher bei Lesen schon etwas auf, dass die Figuren und die Handlungen dadurch manchmal etwas suspekt erscheinen.)
Sigrid Kraft hat eine tolle Art des Schreiben, sie schreibt leicht und flüssig, gestaltet die Umgebung und auch die Charakter so fesselnd, dass man das Buch einfach nur schwer aus der Hand legen kann.
Der Spannungsbogen, der durch das Spiel der Masken und auch die Offenlegung der Charaktere geschlagen wird, ist einfach wunderbar angelegt und man legt das Buch weg und hat das Gefühl, immer noch in der Welt rund um Ardeen zu sein.
Die Entwicklungen, die die Charaktere im Buch nehmen, ist wirklich spannend gestaltet, Sigrid Kraft lehnt den Lerneffekt auch so an, dass man manche Fehler auch mehrfach machen muss bis man es begreift und das macht das Buch wirklich sehr lebensnah.
Sigrid Kraft verliert sich aber nicht in Umgebungsbeschreibungen oder in Beweggründen, sondern sie lässt dem Leser alles "Wichtige" zukommen, was man wissen muss, aber die Tiefe wird dabei unberührter gelassen. An manchen Stellen gibt es einige Wiederholungen, was wahrscheinlich zur Festigung des roten Fades gedacht war, aber manchmal etwas überflüssig erscheint. 

Fazit:
Festhalten kann man, dass man das Buch schon als Einzelband lesen kann, aber es fehlt in gewissen Momenten schon etwas der Kontext, deswegen sollte man das schon als Zusammenhang mit der Ardeen-Reihe lesen. Trotzdem ist es ein spannendes Buch, was einen in eine spannende Welt entführt, die anders ist als das, was man sonst im Fantasy kennt und gerade durch die geschickte Erzählweise und den lockere Schreibstil lässt sich das Buch wahnsinnig gut lesen und man kann es kaum aus der Hand legen. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Dienstag, 27. Juni 2017

[Montagsfrage #19/2017] Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 18 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, auch wenn sie heute erst zum  Dienstag kommt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Puh, das Jahr rennt, habe ich den Eindruck, aber das Gefühl habe ich im Moment an allen Ecken. :D 

Also ich habe jetzt mal so geschaut, was ich schon an Bücher verschlungen haben, aber einige habe ich noch nicht als Rezis online, deswegen beziehe ich mich jetzt mal nur auf die Bücher, die ich schon rezensiert sind. 

Zwei Highlights habe ich auf jeden Fall gleich: 

1) Mitternachtstango von Katrin Koppold
2) Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger: Ein Unruhestand in 33 Geschichten von Wladimir Kaminer

Wie ist das denn bei euch? Highlights her, damit ich neuen Lesestoff habe. :) 

Alles Liebe,Katja

Samstag, 24. Juni 2017

[Blogtour] Sinje Blumenstein [Hrsg.] - Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien ~ Die Gewinner

Hallo ihr Lieben, 
die Blogtour ist dann ja nun schon länger vorbei und ich möchte euch nun auch die Gewinner mitteilen. :) 


1. Preis - 1 x Zwischen Bach und Baum:Naturfantasien als Hardcover
- Jennifer Siebentaler

2. Preis - 1 x Zwischen Bach und Baum:Naturfantasien als Taschenbuch
- Alena Fuchs


3. Preis - 1 x Mittendrin: Der Laubkönig erzählt als Taschenbuch
- Daniela Schiebeck

Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift und dem Betreff: Bach an info@cp-ideenwelt.de.

Alles Liebe,
Katja

[Blogtour] Ney Sceatcher - Als das Leben mich aufgab ~ Die Gewinner

Hallo ihr Lieben,

die Blogtour zu "Als das Leben mich aufgab" ist leider schon wieder zu Ende und wir hoffen, dass sie euch genausoviel Spaß gemacht hat wie uns. Wobei Spaß war bei dieser Tour sicherlich nicht alles und wir blieben auf jeden Fall auch manches Mal sehr nachdenklich zurück. Die Themen haben uns berührt und zum Reflektieren angeregt. Vielleicht ging es euch ja genauso?

Bevor wir uns nun entgültig von euch verabschieden, haben wir noch die Gewinner der Blogtour für euch:

Beautiful Fandoms (Print)
Bücherfarben (eBook)
Jaqueline Oestringer (Schmucklesezeichen)

Herzlichen Glückwunsch!
Bitte sendet bis 30.6. eure Adresse/Mailadresse und Wunschformat an contact@spreadandread.de.

Alle anderen müssen nicht traurig sein, die nächste Tour kommt bestimmt .

Liebe Grüße
euer 
Tourteam

[Montagsfrage #18/2017] Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 18 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, auch wenn sie heute erst zum Samstag kommt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ich bin ehrlich, das ging mit bei dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" so. Ich hatte das Buch da, wollte es unbedingt lesen und dann passiert das, was mir manchmal bei Bücher mit der Thematik passiert, weil ich dann einfach Angst vor meiner eigene Neugier habe und ich weiss eben immer nicht, wie ich so ein Buch auffasse. Aber dann gab es dazu eine tolle Leserunde zu dem Buch und da habe ich es dann mit anderen gelesen und konnte mich austauschen, das war für mich wirklich wichtig. 

Wie ist es denn bei dir?

Alles Liebe,
Katja

Donnerstag, 15. Juni 2017

[Blogtour] Sinje Blumenstein [Hrsg.] - Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien ~ Rettungsaktionen

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu einem neuen Tag unsere Blogtour zu 
Sinje Blumenstein [Hrsg.] - Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien. :) 
Die Kurzgeschichtensammlung von 12 Autoren befasst sich mit der Natur und dem Leben in der Natur. 

Heute darf ich euch das Thema Rettungsaktionen in den Geschichten von
Liv Modes' "Fiur" und Sinje Blumensteins "Goldfischchen" etwas genauer vorstellen. :)


Rettungsaktionen: 
Die Menschenrettung ist wichtigste Aufgabe aller staatlichen Sicherheitsbehörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag (in Deutschland die BOS). Sie ist vorrangiges Ziel bei allen Einsätzen.

Die Definition lautet:
„Retten ist das Abwenden einer Gefahr von Menschen oder Tieren durch: Lebensrettende Sofortmaßnahmen, die sich auf Erhaltung bzw. Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf und Herztätigkeit richten und/oder Befreien aus einer lebens- oder gesundheitsgefährdenden Zwangslage (durch technische Rettungsmaßnahmen).“

Dies wurde gleichlautend festgelegt in der DIN 13050 (Begriffe im Rettungswesen, Teil 1) und DIN 14011 (Begriffe im Feuerwehrwesen, und entsprechende Feuerwehr-Dienstvorschrift).

Damit lässt sich Menschenrettung in zwei Felder einteilen:
  • medizinische Rettung (insbesondere mittels medizinischer Geräte und medizinischer Ausrüstung)
  • technische Rettung (unterstützt durch technische Geräte, wie z. B. Hydraulischer Rettungssatz) aus einer lebensbedrohlichen Zwangslage.
In den Medien wird oft der Begriff Menschenrettung und Menschenbergung gleich verwendet. Bei der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst spricht man von einer Bergung nur im Zusammenhang mit Sachgütern oder toten Menschen und Tieren. Bei der Seenotrettung und im Bergrettungsdienst verwendet man von alters her das Wort „bergen“, wenn man „retten“ meint.



Rettungsdienste: 
Der zivile Rettungsdienst hat die Aufgabe, rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen aller Art – Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen – durch den Einsatz von qualifiziertem Rettungsfachpersonal und den geeigneten Rettungsmitteln rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten. Dabei wird unterschieden zwischen:

- dem bodengebundenen Rettungsdienst mit den Aufgabenbereichen Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport
- der Luftrettung,
- der Bergrettung,
- der Höhlenrettung,
- und der Wasserrettung,

wobei die Spezialorganisationen der Berg- oder Wasserrettung den Patienten nach der Rettung zur weiteren Versorgung an den allgemeinen Rettungsdienst übergeben. Als internationales Erkennungszeichen für den Rettungsdienst hat sich der Star of Life etabliert.


Bei der Geschichte von Sinje Blumenstein rette eine kleine Elfe ein Mädchen, was eine kleine süsse Geschichte ist, weil die Elfe und das Mädchen wirklich zu verlieben sind und man bei der Geschichte wirklich mitfiebert, was passiert.

Auch in der Geschichte von Liv Modes geht es um eine Rettung und zwar um eine Rettung durch Wesen des Fantasy (eine Nymphe), wobei die Kurzgeschichte eher wie eine Traumsequenz anmutet...

Über die Autoren: 
Sinje Blumenstein:
Jahrgang 1976. Gebürtige Thüringerin. Lebt und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und Lektorin im Südharz. Spätestens seit der ersten Deutschstunde ausgemachte Leseratte, entdeckte die Autorin im Teenageralter schließlich das Schreiben als Ausdrucksmöglichkeit. Gedichte und Kurzgeschichten füllten Schreibblöcke und Schublade, bevor 2009 ihr erster Roman in Eigenregie erschien. Mehrere Anthologiebeiträge folgten. Mit "Mittendrin: Der Laubkönig erzählt" betreute Sinje Blumenstein als Herausgeberin ihre erste eigene Anthologie. Ihr Lieblingsthema ist die Natur, in der sie unermüdlich Inspiration nicht nur zu Texten, sondern auch Fotografien und Zeichnungen findet.

Liv Modes:
Jahrgang 1997. Nach beendetem Abitur konvertierte sie vom Land- zum Stadtleben und zog nach Berlin. Das Schreiben ist ihr Experimentierfeld, auf dem sie Buchstaben miteinander reagieren lässt, Sätze in die Luft sprengt und nach der idealen Verbindung von Idee und Wort sucht. Ihr erster Roman "ANXO: Zwischen den Sphären" ist im Herbst 2016 im Eisermann Verlag erschienen.


~ Das Gewinnspiel ~

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen: 
1. Preis - 1 x Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien als Hardcover
2. Preis - 1 x Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien als Taschenbuch

3. Preis - 1 x Mittendrin: Der Laubkönig erzählt als Taschenbuch

Die Tagesfrage: 
Habt ihr schon mal jemanden gerettet? 

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
Das Gewinnspiel endet am 18.6.2017 um 23:59 Uhr.


~ Die Blogtour ~

Montag, 12. Juni 2017
Zwischen Bach und Baum: Naturfantasien
bei Tine von Mein Bücherparadies


Dienstag, 13. Juni 2017
Natur in der High Fantasy
bei Barbara von Mein Leben


Mittwoch, 14. Juni 2017
Amüsante Begegnungen
bei Nadja von Bookwormdreamers


Donnerstag, 15. Juni 2017
Rettungsaktionen


Freitag, 16. Juni 2017
Mystische Begegnungen
bei Barbara von Mein Leben


Samstag, 17. Juni 2017
Geheimnisvolle Mächte
bei mir hier auf dem Blog


Sonntag, 18. Juni 2017
Neuanfang in und mit der Natur
bei Stefanie von Tausend Leben


Montag, 19. Juni 2017
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

[Blogtour] Ney Sceatcher - Als das Leben mich aufgab ~ Die Protagonisten

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum 2. Tag unsere Tour zu
 Ney Sceatcher - Als das Leben mich aufgab. 

Ich habe heute die Ehre, euch die Protagonisten etwas genauer Vorstellen zu dürfen. Dabei geht es mal etwas anders vor als immer nur etwas über die Protagonisten, Mai wird sich einfach mal selber vorstellen. 

"Hallo, mein Name ist Mai. Also so soll ich zumindest heißen, denn ich habe an mein Leben auf der Erde keine Erinnerungen mehr. Aber ich bin auch kein Geist, ich bin eine Seele, die zwischen den Welten hängt. Scheinbar hält mich noch vieles auf der Erde und so werde ich zurückgeschickt mit Briefen. Diese Briefe habe ich wohl in meiner Zeit auf der Erde geschrieben, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, weswegen ich auch nicht weiss, was in den Briefen steht. Aber ich weiss, dass die Briefe für mich viel bedeutet haben müssen, weil sonst würde sie mich ja kaum als Mensch nochmal zurücklassen, damit die Menschen, die mir in meinem Leben viel bedeutet haben, die Briefe noch bekommen und lesen können. Ich gebe zu, das alles verwirrt mich wirklich, weil ich einfach an die 16 Jahre, die ich auf der Erde gelebt habe soll, gar keine Erinnerungen habe und nun auf Menschen treffen werde, die mir als Mensch wichtig waren, aber die ich einfach so vergessen habe. Ich verstehe das alles nicht, ich verstehe aber, dass es meine Aufgabe ist, die Briefe zuzustellen, auch wenn ich nicht weiss, was sie mit den Menschen machen, denen ich sie bringen werde..."

Neben Mai, die man die gesamte Zeit über begleitet, gibt es dann noch Raven, der schon zu Beginn des Buches auftaucht und Mai noch mehr verwirrt als es die Situation ohnehin schon tut. Raven ist nämlich kein normaler Junge, er lebt im Park, in den es Mai verschlägt und haust da unter einer Brücke. Seitdem Mai ihn getroffen hat, löst er bei Mai immer wieder eine unheimliche Faszination aus, die Mai einfach nicht erklären kann...


~ Das Gewinnspiel ~

Dieses Mal gibt es folgende Preisezu gewinnen:

1. Preis: Ein signiertes Print
2. Preis: Ein eBook
3. Preis: Ein Schmucklesezeichen zum Buch


Folge einfach der Blogtour und beantworte die Tagesfrage per Kommentar. 
Pro beantwortet Frage erhälst du ein Los.

Je mehr Lose du sammelst umso höher liegt deine Gewinnchance.

Die Tagesfrage:
Briefe an wichtige Menschen schreiben - macht ihr sowas? 

Bewerbung bis einschließlich 18.06.2017, 23:59 Uhr möglich. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.


~ Die Blogtour ~

14.6. Buchvorstellung
bei Charleen von Charleens Traumbibliothek

15.6. Die Protagonisten

16.6. Was ist Leben?

17. Ich wollte dir nur sagen…

18.6. Ist der Tod das Ende?
bei Nadja von Bookwormdreamers

19.6. Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

Mittwoch, 14. Juni 2017

[Blogtour] "Ein Traum wie ein Leben" von Jeannette Kauric ~ Die Gewinner

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch noch die Gewinner der Blogtour zu "Ein Traum wie ein Leben" präsentieren, die Tour ist ja leider schon länger zu Ende. 

Gewonnen haben:
3 x 1 Print

- Ann-Sophie Schnitzler
- Carina K.
- Doreen Keymer

Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift und dem Betreff: Ein Traum wie ein Leben 

Alles Liebe,
Katja

[Blogtour] In einem fernen Land: Ein Abenteuer aus der Welt von Ardeen - Sigrid Kraft ~ Die Gewinner

Hallo ihr Lieben,

leider ist unsere Blogtour zu "In einem fernen Land" von Sigrid Kraft schon wieder viel zu schnell vorüber, wir hätten gerne noch viel mehr über das Buch erzählt. Allerdings wollt ihr ja auch sicherlich selbst auch noch die Welt erkunden, darum hören wir lieber auf, bevor wir euch zu sehr spoilern.

Natürlich haben wir nicht vergessen, dass die Losfee noch 3 glückliche Gewinner bekannt geben muss, bevor wir uns vom Acker machen dürfen. Also haben wir sie heute mal wieder Überstunden machen lassen und hier sind die glücklichen Gewinner:

Das Ardeen T-Shirt geht an: 
Jenny Siebenthaler

Ein Buch nach Wahl aus allen bereits veröffentlichten Bücher der Autorin darf sich aussuchen: Daniela Walch

Der Ardeen Kaffeebecher geht an: 
Tiffi2000

Herzlichen Glückwunsch euch allen. Bitte schickt eure Adressen sowie die Angaben zum Wunschbuch bzw. der T-Shirt Größe bis 20.06. an contact@spreadandread.de

Alle anderen müssen nicht traurig sein, die nächste Tour kommt bestimmt.

Liebe Grüße
euer
Tourteam

Montag, 12. Juni 2017

[Montagsfrage #18/2017] Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 17 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, auch wenn sie heute erst zum Dienstag kommt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?

Mmh, also es gibt viele Bücher, die ich immer wieder gelesen habe, vor allem an Märchenbücher kann ich mich aus meiner Kindheit und Jugend, also kann man dann schon sagen, dass man dann Märchenbücher - vor allem der Gebrüder Grimm - sagen kann, die man immer und immer wieder gelesen hat und heute teilweise noch liest. 


Wie ist es bei euch? Welches Buch war es bei euch?

Alles Liebe,
Katja

Samstag, 10. Juni 2017

[Blogtour] In einem fernen Land: Ein Abenteuer aus der Welt von Ardeen - Sigrid Kraft Tag 4

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum 4. Tag unsere Tour zu 
In einem fernen Land: Ein Abenteuer aus der Welt von Ardeen aus der Feder von Sigrid Kraft. 

In den letzten Tagen habt ihr ja schon einiges über das Buch und auch seine Protagonisten erfahren, ich möchte euch heute etwas tiefer in das Buch entführen und zwar wird es bei mir um die Wichtigkeit des Schauspiels für das Überleben im Buch gehen. 

In der kreativen Buchvorstellung von Drachenleben ist das Thema mit dem Schauspiel schon mal etwas angeklungen, weil schon hier wird schon der Unterschied zwischen den beiden Protagonisten Prinz Raiden und Lord Ravenor klar. 
Prinz Raiden ist eben der Magier, der alles, was er sich wünscht, einfach herbei schafft, es dabei aber immer wieder übersieht, dass neben ihm auch andere Menschen existieren. 
Lord Ravenor ist dagegen der Mensch, der zupackt, das vollkommen ummagisch, er kann nur durch die Zuhilfenahme von Artefakten etwas Magie ausüben. 
Jenny hat das schwierige Verhältnis zwischen den beiden Protagonisten vorgestern sehr gut herausgearbeitete, den obwohl sie Sohn und Vater sind, schaffen sie es nicht, dass sie ein normales Verhältnis zueinander haben. 

Nun aber zu meinem Thema, dem Spiel um das Leben, besonders bei Hofe tritt das immer wieder zu Tage, da sich Prinz Raiden vor allem auf seinen Stand als Herrscher immer wieder etwas einbildet und dadurch immer wieder den Blick für die Menschen um sich herum verliert. Er ist auch sehr eitel und hält sich unter Zuhilfenahme von Magie immer jung. Die Masken, die ihn umgeben, durchschaut er nicht und so entgehen ihm immer wieder Zwischentöne und auch Misstöne.
Dennoch ist das Spielen bei Hofe wichtig für alle, die überleben wollen, da man sich nur so bei Hofe vor der Gefangennahme oder Schlimmeren bewahren kann. 

Besonders spannend wird es nach der Gefangennahme von Prinz Raiden und Lord Ravenor, nicht nicht, weil es dann für Lord Ravenor eine völlig andere Rolle in einem fast völlig anderen Leben gibt, die Wandlung, die Prinz Raiden durchlebt ist fast noch spannender, weil man dann erlebt, was hinter der Fassade von Prinz Raiden steckt. Es fällt seine Maske der Eitelheit und es kommt ein Charakter zum Vorschein, der die Eitelheit wegwischt und fast schon Schüchternheit oder Zurückhaltung an die Stelle treten lässt. Das Aufblitzen des wahren Charakter ist wirklich spannend und auch die Entwicklung, die danach beide nehmen, weil durch das Fallen des Maske entwickelt sich eine völlig andere Sichtweise...

~ Das Gewinnspiel ~

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar:

1. Preis: 1 "Ardeen" T-Shirt
2. Preis: 1 signiertes Print (frei wählbar aus allen Werken der Autorin)
3. Preis: 1 "Ardeen" Kaffeebecher

Um eine Chance auf den Gewinn zu haben, beantwortet einfach die folgende Frage:
Trägt ihr in eurem Alltag auch Masken und gebt ihr euch lieber so wie ihr eben seid?

Ihr könnt euch bis einschließlich bis Sonntag, den 11.06.2017 um 23:59h bewerben.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit folgenden Teilnahmebedingungen einverstanden. 


~ Die Blogtour ~

07.06. Buchvorstellung
bei Sabrina von Drachenleben

08.06. Die Protagonisten oder Familie ist kompliziert
bei Jenny von Seductive Books

09.06. Einzeln aber nicht alleine

10.06. Spiel um dein Leben

11.06. Interview mit Sigrid Kraft

Alles Liebe,
Katja

Mittwoch, 7. Juni 2017

[Blogtour] "Ein Traum wie ein Leben" von Jeannette Kauric

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu heutigen Tag unsere Tour, 

gestern habt ihr einiges über das Thema Adoption erfahren, heute darf ich mit einem Thema fortfahren, was auch recht schwierig ist, weil es geht um den Verlust einen Menschen. 

Leider kommt es im Leben immer wieder mal vor, dass man geliebte Menschen verliert, dieses kann auf viele Arten passieren, manchmal erwartet, manchmal auch völlig unerwartet. 
Jeder Mensch verarbeitet einen solchen Trauerfall anders, dabei kommt es auch immer darauf an, ob der Tod vorher zu sehen war, wie es im Fall einer Krankheit wie Krebs oder anderen schwerwiegenenden Krankheiten eintritt und man sozusagen etwas "vorbereitet" darauf zugeht oder ob der Tod unerwartet, etwa durch einen Unfall eintritt. 

"Trauer ist der stärkste Stress, den ein Mensch überhaupt erfahren kann, so hat es der Psychoanalytiker Collin Murray Parkes formuliert. Die Schweizer Psychotherapeutin Verena Kast schreibt, dass wir uns über unsere Bindungen definieren - der Tod eines geliebten Menschen erschüttert uns daher in unserem Selbstbild. Indem wir unseren Verlust betrauern und ihn seelisch verarbeiten, wandeln wir uns. Trauer verändert: Wir gehen bewusster durchs Leben, legen vielleicht ganz andere Maßstäbe an unseren Alltag an, entwickeln einen Blick für das, was wir als wesentlich ansehen."

Wirft man einen Blick auf das Statisitische Bundesamt, dann kann man folgende Zahlen daraus entnehmen: 
In Deutschland sterben pro Jahr rund 850.000 Menschen. Im Jahr 2010 starben 2.322 Säuglinge unter einem Jahr, 1.163 Kinder bis 15 Jahre und 1.138 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 20 Jahren.

850.000 Menschen ist eine grosse Zahl und hinter jeder einzelnen Zahl steckt ein Schicksal, was unterschiedlich ausgesehen hat und zu jeder der Zahlen gibt es Trauernde, Menschen, die einfach einen Menschen verloren haben, der für sie wichtig war. Deswegen muss man leider immer wieder sagen, dass er Tod ein Teil der Gesellschaft ist, über den einfach nicht offen gesprochen wird. 


"Tod, Bestattung, Schmerz und Erleichterung - Trauer. Die mit dem unwiederbringlichen Verlust eines Menschen verbundenen Gefühle sind universell. Unsere Lebensumstände und unser Verständnis von Zeit, Leben und Religion sind jedoch individuell: im Tod sind alle Menschen gleich, heißt es. Das bedeutet aber nicht, dass auch der Umgang mit dem Tod immer der gleiche ist. Im Gegenteil, von Religion zu Religion, von Kulturkreis zu Kulturkreis gibt es teils beträchtliche Unterschiede, wie Menschen mit dem Tod von Angehörigen umgehen. Und welche Rituale sie rund um das Eintreten des Todes begehen. Um den schmerzhaften und häufig langfristigen Prozess der Trauer zu bewältigen, haben Menschen über viele Generationen hinweg unterschiedlich kulturbezogenes Trauerverhalten entwickelt.

Fest steht: Die Trauerkultur hierzulande ist im Wandel begriffen. Wenn es um den Tod eines nahestehenden Menschen geht, scheinen immer mehr Deutsche Schwierigkeiten zu haben, mit ihren Gefühlen und der Situation zurecht zu kommen. Sie wenden sich z.T. an professionelle Trauerberater, besuchen Trauerseminare oder versuchen den Trauerprozess ganz zu verdrängen. Einen Grund für die große Unsicherheit im Trauerverhalten sehen Forscher darin, dass Tod und Sterben heute in der Lebenswelt der Deutschen nicht mehr selbstverständlich dazu gehören: Angehörige sterben meist nicht mehr zuhause, die Lebenserwartung ist gestiegen und so kommen viele Menschen direkt mit dem Tod höchstens durch den Fernsehkrimi in Berührung. Gleichzeitig gibt es in Deutschland eine sehr lebendige Trauerkultur – bei Migranten. Bedingt durch ihren kulturellen und religiösen Hintergrund zelebrieren Orthodoxe, Juden und Muslime regelrecht ihre Totenfeiern und zeigen dabei eine lebendige Trauerkultur, die für Deutsche zugleich fremd und faszinierend ist. Muslime z.B. haben bestimmte Bräuche, wie sie mit Tod und Trauer umgehen - auch wenn sie als Migranten in Deutschland leben. Das Wissen über diese Bräuche wird in deutschen Krankenhäusern und Hospizen zunehmend wichtig: Immer mehr muslimische Gastarbeiter altern und sterben. Verlernen wir Deutschen also das Trauern während unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund uns die vielfältige, lebendige Trauerkultur vorleben? Was können wir von ihnen über "echte" Trauer lernen?


Forscher beurteilen das heutige Trauerverständnis unterschiedlich. Während einige einen Verlust an Trauerkultur in Deutschland daran festmachen, dass die früher allgemein anerkannten christlichen Riten heute nicht mehr verbindlich sind, betonen andere gerade die Individualisierung der Trauerkultur, z.B. bei der Bestattung oder im Netz, positiv.
Der Friedhof ist heute nur noch ein Trauerort unter vielen. Virtuell Kerzen anzünden und kondolieren: Das Internet ist für viele zum neuen Trauerort geworden. Wer sich schon zu Lebzeiten für seine Freunde unsterblich machen will, findet hier eine Plattform ebenso wie Menschen, die sich für verstorbene Prominente interessieren. Neben dem Informationsaustausch nutzen Trauernde das Netz vor allem, um bunte Gedenkseiten anzulegen - sehr oft Eltern früh verstorbener Kinder. Die private Trauer wird für alle sicht- und kommentierbar. Was sonst Datenschützer auf den Plan ruft, ist für Trauernde wertvoll: Das Netz vergisst nichts und so kann jeder Verstorbene "auf ewig" unvergessen bleiben. Einerseits ist Trauer heute etwas ganz Privates, andererseits ist es aber auch erlaubt, Trauer nach außen zu tragen, in die Öffentlichkeit. So nahmen 35.000 Menschen am Gedenkmarsch für den Fußballer Robert Enke teil, der sich 2009 das Leben nahm. Wenn viele Menschen um eine Person trauern, die sie nicht persönlich gekannt haben, bezieht sich die Trauer weniger auf die Person selbst als auf die mit ihr verknüpften Ideale, meinen Psychologen. Außerdem führen emotionale Medienbilder, z.B. nach dem Loveparade-Unglück, Menschen dazu, sich dem öffentlichen Trauergefühl anzuschließen."


~ Das Gewinnspiel ~
 Zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder etwas und zwar:
3 Print Exemplare

Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, die Tagesfrage für heute lautet:

Wie geht ihr mit Trauer um?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
Das Gewinnspiel endet am 9.6.2017 um 23:59 Uhr.



~ Blogtourfahrplan ~
Tag 1: Ein Traum wie ein LebenBabs Leben
Tag 2: Adoption bei Chrissi - Die Büchereule
Tag 3: Verlust von geliebten Menschen ; Unfall bei mir
Tag 4: Aus Fehlern lernen Bigis Welt
Tag 5: Was ist wirklich wichtig im Leben? Karriere oder Familie? 
Erfolg und Ansehen oder echte Freundschaft und Liebe? Bookwormdreamers
Tag 6: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Sonntag, 4. Juni 2017

[Challenge] Oetinger-Summer-Reading-Challenge von Kathrineverdeen: Mein Wunschbuch von Oetinger

Hallo ihr Lieben, 
die liebe Kathrineverdeen macht eine tolle Challenge und zwar die Oetinger-Summer-Reading-Challenge. Die Challenge läuft vom 01.06. (also hat schon begonnen) und endet am 31.08.17, Anmelden ist bis zum 01.08. möglich. :) 

In der Challenge geht es nicht nur ums reine Lese, es gibt auch für folgende Sachen Punkte:
  • Beitrag in dem ihr über diese Challenge und euren Fortschritt berichtet: 10 Punkte(einmalig)
  • Bild eines Buches* auf Instagram, Twitter, Facebook: 1 Punkt
  • Beitrag zu einem Buch* auf einem Blog*, wie zum Beispiel eine Kurzzusammenfassung oder Buchvorstellung: 3 Punkte
  • Ausführliche Rezension zu einem Buch* auf einem Blog*: 5 Punkte
  • Rezension zu einem Buch* auf einer Plattform für Bücher (z.B. Lovelybooks): 3 Punkte (max.3 verschiedene fließen in die Wertung mit ein)
  • Erfüllen einer Monatsaufgabe: 10 Punkte
*Nur Bücher/Hörbücher aus dem Oetinger Verlag!

Meine Fortschritte halte ich bei den Mini-Challenges fest, damit ihr immer sehen könnt, wie weit ich in der Challenge bin. :)

Bis heute kann man sich noch für eins von 6 Rezensionsexemplaren bewerben, alle Infos dazu gibt es hier: ~*~ Klick ~*~

Ich bewerbe mich deshalb für diese beiden Bücher:

Klappentext:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Warum gerade das Buch?
Ich muss sagen, ich war unentschieden, welches Buch ich nehme sollte und als ich dann den Trailer zu "The Sun is also a Star" sah, wusste ich, dass ich mich für das Buch bewerben werden, weil ich es einfach lesen möchte. Es ist auch auf meiner Wunschliste, weil ich glaube, dass es dann trotzdem innerhalb der Challenge noch gelesen wird. 


Zudem bewerbe ich mich noch:
"Pferd, Pferd, Tiger, Tiger" von Mette Eike Neerlin

Klappentext:
Lebe lieber ungewöhnlich! Das Leben der 15-jährigen Honey ist mit ihrer skurril-chaotischen Familie schon kompliziert genug. Daher bemüht sie sich, möglichst wenig aufzufallen und widerspricht so gut wie nie. Das führt zwar zu einigen Missverständnissen und Problemen, aber auch zu einer ganz besonderen Freundschaft mit dem krebskranken Marcel. Durch ihn findet Honey zu ihrer eigenen Stimme und ins Leben hinein.

Ein origineller Coming-of-Age-Roman in einzigartiger Tonalität und einem ehrlichen und humorvollen Umgang mit den Themen Liebe und Tod!

Warum gerade dieses Buch?
Also ich habe in den letzten Jahren immer wieder Geschichte gelesen, die mit den Themen Liebe und Tod zu tun hatten, aber das Buch spricht mich einfach an und ich finde, man sollte es trotzdem lesen, auch wenn es vielleicht traurig endet. 

Schaut bei der lieben Kathrineverdeen mal vorbei, weil die Challenge ist echt klasse. :)

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 30. Mai 2017

[Montagsfrage #17/2017] Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 17 in 2017, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, auch wenn sie heute erst zum Dienstag kommt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Puh, das ist eine schwierige Frage.
An sich reise ich ja in Bücher immer gerne, das muss dann auch nicht immer in einer reale Welt sein, das kann auch durchaus ein Schauplatz aus der Fantasy sein. Aber ich freue mich einfach immer, wenn ich mal fremde Orte entdecken kann. :) 

Aber eine liebste Bücherwelt - also ich finde ja die Welt um Harry Potter recht spannend, aber das hänge vielleicht eher damit zusammen, dass ich auch nicht nur ein Muggel sein will. (Wer nicht weiss, was ein Muggel ist, hat Harry Potter eindeutig nicht gelesen.)

Die realen Buchorte, die ich besuche, verzeichne ich ja immer auf einer Karte, daher sind diese mir schon auch wichtig, aber es muss eben nicht immer alles real sein, weil real ist das Leben schon genug, finde ich. 

Wie ist es bei euch? Reale Buchwelt oder doch immer etwas Fantasy oder SciFi?

Alles Liebe,
Katja


Donnerstag, 25. Mai 2017

[Kurz-Rezension] Jörg Nießen - Die Sauerei geht weiter ... ~ 20 neue wahre Geschichten vom Lebenretten

Beschreibung:
Der überwältigende Erfolg von Jörg Nießens erstem Buch »Schauen Sie sich mal diese Sauerei an« schrie förmlich nach einer Fortsetzung. Und inzwischen konnte der sympathische Rettungsassistent und Feuerwehrmann genügend Stoff für einen zweiten Band sammeln – und zwar von der Sorte Einsätze, die den Leser zum Schmunzeln und zum Lachen bringen, die kaum zu glauben, aber doch passiert sind. 
In Jörg Nießens neuem Buch ist natürlich auch wieder Hein, des Autors liebster Kollege, mit von der Partie und zusammen erwarten die beiden verunfallte Pianisten, brennende Vereinsheime, pädagogisch wertvolle Wasserschäden, schräge Psychosen, dramatische Kinderkrankheiten und vieles mehr. 
In »Die Sauerei geht weiter ...« zeigt Jörg Nießen erneut sehr eindrucksvoll, dass das Leben selbst die besten Geschichten schreibt und dass Humor ein wichtiger Verbündeter im Alltag eines Lebensretters ist. Witzige Illustrationen von Jana Moskito begleiten die Geschichten.

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (1. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386265060X
ISBN-13: 978-3862650606
Größe: 12,7 x 2,7 x 19,2 cm

Fazit:
Momentan sind ja Geschichten aus dem wahren Leben ein Trend - egal ob auf der Mattscheibe oder als Buch und eigentlich macht man ja solchen Trends eher unbewusst mit, aber dieses Mal muss man sagen, das was, Jörg Nießen da aufs Papier bringt, ist wirklich anschaulich gemacht. 
Nicht nur, dass die Illustrationen von Jana Moskito wirklich gut passen und das ganze Buch wirklich auflockern, sondern auch die Anschaulichkeit, mit er die Fälle beschreibt, gepaart mit einem gewissen Wortwitz machen aus einem eigentlich recht schockierenden Thema, was Rettungseinsätze ja im Allgemeinen sind, ein Buch, was eben nicht nur unterhält, sondern was auch zeigt, dass der Berufsstand der Rettungssanitäter nicht immer so wahnsinnig schockierend sein muss. Natürlich bemerkt man am Stil, dass da kein geborenen Autor sitzt, aber damit sollte man dann schon rechnen, wenn man sich ein Buch mit dem Titel kauft, den Jörg Nießen schreibt, wie er auch eben wahrscheinlich auch im Leben ist - ehrlich und gerade raus. 
Natürlich könnte man die Frage nach der Glaubhaftigkeit stellen, aber man sollte schon mit einem wachen Verstand durch das Buch gehen und wenn man dann selber schon mal Einsätze miterlebt hat, dann kann man wirklich sagen, es gibt nichts, was es nicht gibt. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Montag, 22. Mai 2017

[Buchvorstellung + Rezension] Mela Wagner - Restart ~ Heute wie damals - Romancewoche Tag 1

Hallo ihr Lieben, 
auch ich darf euch heute zur Romancewoche begrüssen und zwar mit der Buchvorstellung zu dem tollen Buch "Restart - Heute wie damals" von grossartigen Mela Wagner. 
Ich habe beide Bände gelesen, daher könnt ihr hier vorbeiklicken, da kommt ihr zur Rezension von Band 1: ~*~ Klick ~*~

Nun aber zu "Restart - Heute wie damals":

Beschreibung des Buches: 
Die Geschichte von Leni und Paul geht weiter ... Trotz der alles verändernden Nachricht entscheidet sich Leni, in Paris zu leben. Die eigenen Fehler werden ihr jedoch immer mehr bewusst und die Sehnsucht, nach Hause zurückzukehren, steigt. Kurz nach ihrer Rückkehr trifft sie auf Paul. Doch er hat sich verändert und weist sie kalt und emotionslos von sich. Beide wollen ein Leben ohne einander versuchen – kommen aber dennoch nicht voneinander los. Aufs Neue geraten sie in eine Achterbahn der Gefühle. Warum hat sich Paul so verändert? Welches Geheimnis hütet er? Doch er ist nicht der Einzige, der ein Geheimnis verbirgt ...

Details:
Format: Kindle Edition / Print
Dateigröße: 2561 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 414 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1477822860
Verlag: Montlake Romance (28. Februar 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch

Buchtrailer:

Leseprobe: 
"Prolog
»Leni, Leni meine süße Leni, komm zu mir.« Paul streckt die Arme nach mir aus, während er etwas angeheitert auf einem Klappstuhl am Dach seiner Eltern sitzt und dabei versucht sein Gleichgewicht zu halten. Er unterstreicht sein lässiges Outfit mit einer tief in die Stirn gezogene Baseballkappe. Seine blonden Haare blitzen dabei leicht hervor.
»Sei nicht so laut, du wirst noch deine Eltern aufwecken und ich kann mir vorstellen, was dir blüht, wenn sie dich in diesem Zustand sehen«, kichere ich, setze mich auf seinen Schoß und wehre seine Hände, die sofort versuchen den Weg unter mein T-Shirt zu finden, ab. Grinsend schiebe ich ihn bei jedem Ansatz, mir an die Wäsche zu gehen, weg.
»Leni, du bist so süß, so zuckersüß wie Honig«, raunt Paul in mein Ohr, als er mich vorsichtig an sich zieht und meinen Hals zu liebkosen beginnt. »Komm, du willst es doch auch.« Für einen kurzen Moment gebe ich mich der Sehnsucht hin, ihm endlich nahe zu sein und kuschle mich an seine Schulter. Er sieht es als Bestätigung seiner eindeutigen Avancen. Sein Duft dringt mir in die Nase und automatisch - als hätte er einen Hebel umgelegt - schließe ich meine Augen. Ich genieße den Augenblick, spüre seine Berührungen, sehne mich nach so viel mehr und spreche mir selbst Mut zu. Ich setze mich rittlings auf ihn. Er stöhnt begeistert auf, greift nach meinem Gesäß und zieht es noch etwas näher an sich, sodass ich unter mir seine spürbare Begeisterung wahrnehme. Erschrocken und beschämt senke ich den Kopf. Es fühlt sich so fremd an, dass es mir die Röte ins Gesicht treibt. Er beginnt verwegen zu lachen, als er meine Reaktion bemerkt.
»Du bist so süß, so unerfahren und mädchenhaft. Leni, du weißt gar nicht, wie sehr ich dich begehre.«. Die Farbe seiner Augen wird eins mit dem dunklen Nachthimmel der uns umgibt. Mein in der Brust hämmerndes Herz gibt mir die Gewissheit, nicht schon in Ohnmacht gefallen zu sein. Nervosität vermischt mit Euphorie lösen in meinem Körper unzählige Feuerwerke an Gefühlen aus. Das Kribbeln in meinem Bauch war in seiner Nähe schon immer intensiv, doch das was ich jetzt gerade empfinde, stellt alles in den Schatten. Seine Hände gleiten über meine Haut, wandern an mir hinunter und ertasten Stellen an meinem Körper, die bislang noch unberührt waren. Gänsehaut läuft meinen Rücken hinab. Fordernd zieht er mich an meiner Bluse zu sich, hält dabei stetig meinen Blick fest. Ein verruchtes Lächeln umspielt seinen Mund. Uns trennt nur noch ein Hauch, bevor ich am Ziel meiner Wunschvorstellungen angekommen bin. Ich nehme den Geruch von Alkohol, vermischt mit Zigaretten und Pfefferminze wahr, als unsere Lippen die letzten Millimeter noch trennen. Die Luft zwischen uns beginnt zu vibrieren. Schnelle und heftige Atemzüge dringen aus meiner Kehle.Ich entdecke an seiner rechten Wange ein leichtes Grübchen, das immer sichtbar wird, wenn er lächelt und sofort meine Aufmerksamkeit an sich zieht. Wie oft habe ich mich nach diesem Moment gesehnt. Wie sehr waren meine Träume genau von so einer perfekten Situation geprägt. Nächtelang habe ich fantasiert, ihm endlich auf diese Art und Weise nahe sein zu können. Ich habe sogar ein eigenes Paul-Tagebuch begonnen, das nur ihm und meiner Liebe zu ihm gewidmet ist.
»Du bist so anders als alle anderen Mädchen...« Ich lächle verschämt. »...keine war bis jetzt so wie du!« Will ich das in diesem Moment wissen? Will ich wissen, wieviele er vor mir hatte? Seine Worte verwirren mich.
»Lass endlich los. Sei nicht so verkrampft. Ich werde dich auf eine Reise mitnehmen.« Schützend um einen gewissen Abstand zu wahren, lege ich meine Hände auf seine Brust, versteife mich und bin ernüchtert von seinen Worten. Die romantische Stimmung ist dahin. So, als wäre ich mit voller Wucht gegen ein dickes fettes Stoppschild gerannt, überkommt mich Ärger, Wut, Angst. Instinktiv fühle ich, dass ich mich vor Pauls trügerischem Charme schützen muss. Mach dir doch nichts vor! Warum sollte es bei mir anders sein. Ich bin eine von vielen. Sobald er sein Ziel erreicht hat, wird er mich ebenso abservieren wie alle meine Vorgängerinnen.
»Nein...!«, kommt es leise aus meiner Kehle. Nicht wirklich überzeugend. Paul hört nicht auf seine Küsse auf meinem Körper zu verteilen.
»NEIN!«, widerwillig drücke ich ihn von mir weg, sehe wie er erschrocken von meinem Hals ablässt, an dem er sich spürbar verewigt hat und springe wie von der Tarantel gestochen auf.
»Ich will das nicht. Nicht so.«, stoße ich ihn empört von mir.Amüsiert beginnt er zu lächeln. Anscheinend ist diese Situation für ihn neu. Zurückweisung. Er zieht eine blaue Zigarettenschachtel aus seiner Hose, greift nach einer Zigarette, deutet mir an, auch eine zu nehmen, - was ich natürlich verneine -, grinst und zündet sich den Glimmstängel an. Verrucht wie James Dean zieht er den Rauch ein, atmet hörbar aus und bläst eine Tabakwolke in meine Richtung. Er stützt seine Ellbogen auf die Knie und zieht seine Stirn in Falten, als er zu mir aufblickt.
»Süße, erst rennst du mir wie ein kleines Mädchen wochenlang hinterher und dann willst du mich nicht ranlassen? Was soll der Mist?«, meint er pikiert.
»Ich renne dir nicht hinterher!«, versuche ich mich kläglich zu verteidigen und merke wie mein Gesicht knallrot anläuft. Jeder Vollidiot wäre sich in diesem Moment meiner Lüge bewusst.
»Ich werde aus dir nicht schlau...!«, genüsslich zieht er an seiner Zigarette, steht vom Stuhl auf, beginnt, sein durch den Alkohol fehlendes Gleichgewicht wieder zu finden und geht einen Schritt auf mich zu. Ein paar Zentimeter bleibt er vor mir stehen. Ich fühle mich neben ihm so klein. Sein muskulöser Körper baut sich vor mir auf. Wie gerne möchte ich meine Hand heben, um sie auf seine Brust zu legen. Musternd, als wäre ich von einem anderen Stern, legt er seinen Kopf schief und beginnt dabei herablassend zu lachen. Sofort schwenkt meine Sehnsucht in Ärger um. Ich könnte ihm in diesem Moment an den Hals springen, doch stattdessen stehe ich vor ihm und merke, wie meine Augen feucht werden. Ich hoffe, dass er meinen verräterischen Anflug an Emotion nicht gesehen hat.
»Schon gut Süße, du hattest deine Chance.« Wie bitte?
»Du bist der größte Mistkerl den ich kenne!«, ungestüm drehe ich mich um und fauche ihn zornig an. Ich hole wutentbrannt aus und knalle ihm meine flache Hand gegen seine Wange. Erschrocken über mich selbst, reiße ich die Augen auf. Verblüfft reibt er sich die Stelle an seiner Wange. Die Luft ist explosionsartig geladen. Trotz meiner Enttäuschung spüre ich noch immer wie er mich anzieht. Er lacht höhnisch auf und legt den Kopf dabei in den Nacken.
»Was hast du dir vorgestellt? Den Ritter in der eisernen Rüstung? Ich weiß nicht, welche Erwartungen und Wünsche du hegst, doch ich kann dir gleich sagen, dass diese ganze Rederei über Liebe absoluter Schwachsinn ist. Finde dich lieber schnell damit ab, sonst wird einmal das böse Erwachen nicht mehr zu verhindern sein.«, sichtlich belustigt, jedoch mit einem Anflug von Sarkasmus, klingen seine Worte herausfordernd und gehässig. Es wirkt auf mich als nötigt ihn sein Ego zur schnellen Rechtfertigung.
»Du tust mir leid...«, antworte ich traurig. Er lacht geringschätzig. »...aber irgendwann wirst du an den Punkt, an dem du mit deiner Macho Tour nicht mehr punktest. An dem du das erste Mal Gefühle in dir spüren wirst, die deine ganzen fraglichen Wertvorstellungen in ein anderes Licht rücken. Ich weiß nicht was dich so oberflächlich und herzlos gemacht und dir den Glauben an die Liebe geraubt hat, aber ich hoffe, dass du irgendwann selbst spürst, wie sich diese Worte anfühlen, wenn sie dir an den Kopf geworfen werden...«, ich blicke auf und schaue in seine wunderschönen grünblauen Augen, möchte noch einmal diesen Moment auskosten, bevor ich fortsetze und bewusst all meine Träume augenblicklich vernichten werde. »...nicht weil ich dir etwas Schlechtes wünsche, sondern weil du dann trotz deines verschlossenen Herzens vielleicht etwas zu spüren beginnst.«
Sekunden verstreichen in denen er mich wortlos anblickt und mit keiner Geste verraten würde, was er sich gerade denkt. Momente des Schweigens, eine Verbindung zweier Herzen die anscheinend immer nur ich wahrgenommen habe. In dem Bewusstsein nun alles zwischen uns zu zerstören, wende ich meinen Blick von ihm ab. Paul Franke ist weder ein Gefühlsmensch noch jemand der sich auf eine feste Beziehung einlassen würde, doch für einen Wimpernschlag fühle ich, dass ihn meine Worte vielleicht doch berühren. Er wirkt etwas verunsichert und die übliche Schlagfertigkeit lässt auf sich warten. Er ist ein Sunnyboy, Macho, Frauenheld, ein Herzensbrecher, doch alles andere als einfühlsam.
»Bist du jetzt fertig mit deiner Gefühlsduselei?«, erwidert er herablassend und völlig emotionslos. Ich beobachte ihn, wie er lange an seiner Zigarette zieht und den Rauch in die Luft bläst.
»Das ist alles was ich dir zu sagen habe.« Mit den ruhig gesetzten Worten verabschiede ich mich, drehe ihm meinen Rücken zu und verschwinde. Ich bin enttäuscht, zutiefst gekränkt und ärgere mich über meine Naivität. Paul Franke hat die letzten Monate mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und nun ist es Zeit ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen. Ohne ihn.

Kapitel 1

»Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten beginnen wir mit dem Landeanflug. Wir bitten Sie nun, wieder Platz zu nehmen und sich anzuschnallen. Bitte schalten Sie alle elektronischen Geräte aus. Vielen Dank. Ladies and gentlemen, in just a few...«
Ich beobachte die Flugbegleiterin, deren Lippen sich synchron zu dem Gesprochenen aus den Lautsprechern bewegen. Ihre Arbeitsuniform leuchtet in roter, warnender Signalfarbe. Der Rock, die Weste und die dazu passenden Strumpfhosen sind farblich abgestimmt. Freundlich strahlt sie die Passagiere an. Ihre Wörter klingen auswendig gelernt – monoton und mit wenig Emotion. Ich starre sie unentwegt an und nehme ihre Stimme nur noch im Unterbewusstsein wahr. Fest drücke ich die Schachtel an meinen Körper und merke, wie sich mein Puls erhöht. Meine Hände sind feucht und ich beginne zu frieren.
»Bitte stellen sie Ihre Rückenlehnen in eine senkrechte Position...«, höre ich sie wieder. Vorsichtig streiche ich ein paar Mal über die kunstvoll bemalte indische Box aus Palisanderholz. Feine Miniaturmalereien, die Elefanten und Kamele zeigen, zieren den Deckel. Die Schachtel wurde ein paar Mal mit einem bunten Band umwickelt, darunter steckt der Brief meiner Mutter. Langsam und Wort für Wort lese ich mir ihre Zeilen durch. Immer wieder bekomme ich einen Kloß im Hals, sobald der Sinn ihres Geschriebenen auch mein Herz erreicht. Ich bin mir nicht sicher ob es richtig war in das Flugzeug zu steigen, doch wie unter Zwang habe ich die wichtigsten Dinge zusammengepackt, ein Taxi gerufen und sitze nun wenige Stunden später hier im Flugzeug. Behutsam streiche ich den Brief meiner Mutter glatt, der durch meine Tränen schon etwas wellig geworden ist. Ich bemühe mich, ihre Nachricht nochmals zu lesen, doch die Tränen in den Augen trüben meinen Blick. Das kleine Mädchen neben mir zupft an meiner Bluse. Ihre Augen strahlen mich an.
»Was ist in dieser Box?«, fragt sie mit kindlicher Neugier.Ich wische die Tränen aus meinem Gesicht und versuche ihr zuzulächeln. Ich habe eine Vorahnung, die ich nicht aussprechen will. Die Gewissheit werde ich erst bekommen, wenn ich wage, sie zu öffnen. Ich zucke mit den Schultern.
»Ich vermute, das ist eine Überraschung«, meine ich gedankenverloren.
»Vielleicht ein Schatz?«, neugierig mustert sie das Kunstwerk in meinen Händen. Ich beginne zu schmunzeln und nicke ihr zu. »Ja, darin ist ein Schatz«, flüstere ich.Ich blicke erneut auf das abgenützte Papier in meinen Händen.

Meine liebe Leni,
in dieser Schachtel findest du die Antwort auf viele offene Fragen. Bitte entschuldige, dass ich sie dir nicht schon viel früher gegeben habe. Dies geschah nur aus Sorge um dich. Längst verheilte Wunden sollten nicht wieder aufgerissen werden. Öffne die Schatulle deiner Vergangenheit, öffne dein Herz und beginne dich selbst wieder zu spüren. Finde zurück zu dir und zu dem Menschen, der du einmal warst und eigentlich sein willst.
In tiefer Verbundenheit,
Deine Mami

»Entschuldigen Sie?« Ich blicke erschrocken auf. Eine warme Hand liegt auf meiner Schulter. Die Flugbegleiterin, die gerade noch in das Mikrofon gesprochen hat, lächelt mich freundlich an. »Sie müssen sich anschnallen.«, meint sie ruhig, doch bestimmt. Ich nicke ihr geistesabwesend zu und schließe den Gurt um meinen Bauch. Unentwegt halte ich dabei die Schachtel in meinen Händen. Das kleine Mädchen blickt aus dem Fenster und beobachtet wie die Maschine langsam mit dem Sinkflug beginnt und die ersten Häuser am Boden sichtbar werden. Aufgeregt deutet sie ihrer Mutter hinzuschauen. Sie versucht sie zu beruhigen und ihre Nervosität zu stillen. Ich kann ihr Gefühl so gut nachempfinden. Als ich das Flugzeug verlasse, verstaue ich alles in meinem kleinen Trolley und verabschiede mich im Vorbeigehen bei der netten Flugbegleiterin.
»Ziehen sie sich warm an, es hat geschneit...«, ruft sie mir noch zu, bevor ich die Maschine verlasse. Hüpfend geht das kleine Mädchen an der Hand ihrer Mutter vor mir. Ich winke ihr zum Abschied nochmal zu und sehe, wie beide beim Ausgang von einem Mann abgeholt werden, dem das Mädchen freudestrahlend entgegen läuft und ihn laut mit „Papi, Papi“ begrüßt. Gedankenversunken halte ich inne und beobachte die wiedervereinte Familie.Als ich das Gebäude verlasse, merke ich erst wie recht die Flugbegleiterin hatte. Eine dicke weiße Schneedecke überzieht die Straßen und erschwert den Autos voranzukommen. Hier herrscht das pure Chaos. Schneegestöber, fluchende Menschen und ein eiskalter Wind, der mir hunderte Schneeflocken ins Gesicht bläst, erschweren das Vorankommen. Es ist schon dunkel. Viele Leute drängen durch den überfüllten Ausgangsbereich.
Bepackt mit großen Taschen und Geschenken hetzen sie zu ihren Familien um das Fest der Liebe zu feiern. Keiner erwartet mich, denn ich habe niemanden von meinem Kommen erzählt. Es ist genau noch eine Woche bis Weihnachten. Je näher dieser Tag rückt, desto genervter und ungeduldiger werden alle. Zu keiner anderen Jahreszeit streitet man so viel mit seinen Liebsten.
Erwartungshaltungen werden nochmals in die Höhe geschraubt und oft nicht erfüllt. Für eine perfekte Grundstimmung ist somit gesorgt. Energisch streife ich meinen dicken Mantel über, ziehe den Gürtel fest und marschiere schnellen Schrittes zu den Taxis, die leider recht spärlich vorhanden sind. Ich habe Glück und erwische ein freies. Es ist, als ob es auf mich gewartet hätte. Ich atme tief durch und lasse mich in die weiche Polsterung des Taxis fallen. Im Radio läuft „Last Christmas“ von Wham.

Die verschneite Landschaft und die Lichterketten, die von den weißen Bäumen hervorblitzen, verzaubern die Landschaft und erwecken Kindheitserinnerungen.Als wir in die Straße meines Elternhauses einbiegen, ist diese kaum zu erkennen, weil dicke Schneehauben die Straßenlaternen verhüllen. Hierher verirrt sich nur selten ein Schneepflug. Der hohe Schnee verhindert das Weiterkommen. Der Taxifahrer lässt mich am Anfang der Straße aussteigen. Ich kann mich glücklich schätzen, diesmal mit gemütlichen Schuhen unterwegs zu sein. Die Lichter des Taxis verschwinden schneller als mir lieb ist und so stehe ich einsam und verlassen in der dunklen Nacht. Mühsam ziehe ich den Trolley durch den hohen Schnee. Meine Schuhe werden mit jedem Schritt kälter, da der Stoff diesen Witterungsverhältnissen nicht Stand hält. Was bleibt mir anderes übrig als einfach weiter zu gehen. Das Geräusch des frischen weichen Pulvers unter mir hört sich wunderbar an. Schneeflocken fallen vom Himmel und behindern meine Sicht. Als ich vor dem Haus meiner Eltern ankomme, ist alles finster. Kein Licht scheint aus den Fenstern. Ich ziehe den Schlüssel aus meiner Tasche, sperre die Tür auf und taste nach dem Schalter, der sofort den Eingangsbereich erhellt. Der Duft von frischen Tannenzweigen und Vanille kommt mir entgegen. Mit viel Liebe hat meine Mutter das Haus in einen Ort verwandelt, der weihnachtliche Stimmung aufkommen lässt. Ich schlüpfe aus meinen nassen Schuhen, stelle mein Gepäck ab und schleiche vorsichtig wie ein Dieb durch mein eigenes Elternhaus. Irgendwie fühlt es sich seltsam an. Schon lange Zeit war ich hier nicht mehr alleine. Zögernd betrete ich mein altes Kinderzimmer. Der Flug hat mich geschlaucht und ich sinke müde auf die kindliche Tagesdecke meines Betts. Zärtlich streife ich ein paar Mal über den ausgeblichenen Stoff. Ich krame die Schachtel aus meiner Tasche hervor, positioniere sie auf meiner Kommode so, dass ich sie vom Bett aus gut sehen kann und starre sie gefühlte Stunden an. Vorsichtig nehme ich die Box in die Hand und überlege sie zu öffnen.
Sie zieht mich magisch in den Bann, möchte geöffnet werden, fordert mich auf, endlich zu handeln. Zugleich habe ich große Angst, damit den Geist der Vergangenheit herauf zu beschwören. Langsam entferne ich das Band. Mein Herz klopft bis zum Hals. Ich öffne behutsam den Knoten. Mein Atem stockt, als ich den Inhalt sehe.
Automatisch schießen die Tränen ein. Ganz oben liegt das Tagebuch, das ich seit dem Tag der Abtreibung nie wieder in meinen Händen gehalten habe. Darunter liegen unzählige Briefe mit Pauls Handschrift. Paul!
Ich ziehe die Briefe an meine Nase, versuche ihm auf diese Art näher zu sein und beginne tief aus meinem Herzen zu schluchzen.Zaghaft öffne ich die ersten Seiten meines Tagebuchs und lese die Zeilen. Dann öffne ich den obersten Brief. Mein Herz verkrampft sich als ich Pauls Worte zu lesen beginne.

HoneyBee,

nach vier ernüchternden Tagen des Wartens auf dein Zurückkommen beginne ich mir wirklich Sorgen zu machen. Keiner will mir sagen wo du bist. Wie kannst du mir das antun? Nachdem wir all das gemeinsam durchgemacht haben! Warum? Warum bist du einfach verschwunden, ohne ein Wort zu sagen? Ich verstehe es nicht. Warum bist so verdammt egoistisch? Ich kann ohne dich nicht leben. Ich kann ohne dich nicht lieben!Du gehst, verabschiedest dich von allem was wir hatten und lässt mich mit gebrochenem Herzen zurück?Ich weiß vergangene Woche war nicht einfach und ich habe das Gefühl, einen großen Fehler gemacht zu haben.Ich kann dir versichern, mag jeder Berg noch so steil und jedes Gewitter noch so angsteinflößend sein, ich werde immer an deiner Seite gehen. Ich halte keinen weiteren Tag ohne dich aus. Bitte schreib mir wo du bist. Ich werde mich sofort auf den Weg zu dir machen.Ich kann es kaum erwarten dich wieder in meinen Armen zu halten, um dir zu sagen, wie sehr ich dich liebe. Ich verstehe, dass du nach der ganzen Geschichte Abstand brauchst. Doch lass dir nicht so viel Zeit, denn ich zerbreche an deiner Abwesenheit. Manchmal wünschte ich, ich hätte dich niemals kennen gelernt, doch im gleichen Moment verfluche ich mich für diesen Gedanken, denn ich würde niemals wissen, was Liebe bedeutet. Leni, bitte komm zurück.
Zurück zu mir.
Ich liebe dich – bis zu den Sternen

Paul

Zehn Jahre nachdem diese Zeilen geschrieben wurden, sitze ich auf dem Bett meiner Kindheit und lese seine verzweifelten Worte das erste Mal. Was es bei mir auslöst? Den Wunsch ihm ganz schnell nahe zu sein. Doch was sind schon Wünsche? Spiegelbilder einer Realität die manchmal schwer in Erfüllung gehen. War es richtig hier herzukommen? Warum bin ich Hals über Kopf in dieses Flugzeug gestiegen? Warum sitze ich nun hier? Was wollte ich damit bezwecken? Mit jedem Brief den ich öffne, wird die Sehnsucht meines Herzens nur noch größer. Ein unsichtbares Band zog mich ohne nachzudenken in dieses Zimmer und ich spüre, es ist endlich an der
Zeit mein Leben in den Griff zu bekommen.


Die letzten Monate in Paris haben aufgezeigt, dass ich so nicht mehr weiterleben kann.
Ich bin körperlich erschöpft und bekomme kaum noch Schlaf, da mich meine Vergangenheit ständig in meinen Träumen quält. Keine Nacht vergeht, in der ich nicht schweißgebadet und mit schlimmer Atemnot aufwache. Ich habe es eingesehen. Ich brauche Hilfe. Doch nicht Hilfe, die ich von einem Therapeuten bekomme. Ich brauche meine Familie. Ich sehne mich nach einem zu Hause, das ich selbst nach Monaten in meiner kleinen Wohnung im Herzen von Paris nicht finden konnte. Tagtäglich meinem Beruf mit der gleichen Konsequenz und Härte, wie in Wien nachzugehen, schaffe ich nicht mehr. Dies ist auch meinem neuen Chef nicht entgangen.

Nun bin ich auf der Suche nach Geborgenheit. Ob ich sie hier finden werde, weiß ich nicht. Die Verzweiflung führt einen gewöhnlich dort hin, wo man das Gesuchte verloren hat.
In ein paar Wochen steht mir der Rechtsstreit mit meinem Mann bevor. Die Einladung zum Scheidungstermin habe ich von seiner Anwaltskanzlei in einem unpersönlichen Schreiben bekommen. Ich erwarte mir nichts mehr von Christian, zumindest aber eine friedliche und respektvolle Trennung nach fünf Jahren Ehe. Nach unzähligen unschönen Berichten in den Zeitungen und Drohungen weiß ich es heute besser. Manchmal verstehe ich ihn, denn er hat sich in eine Frau verliebt, die so nicht mehr existiert. Verständlicher Weise lässt er nun seine ganze Wut an mir aus. Ich habe seine perfekte Welt zerstört.

Ein Urlaub war absolut notwendig. Die Einsamkeit konnte selbst mein stressiger Job nicht kompensieren. In Wien scharten sich wenige Freunde um mich. In Paris so gut wie keine. Am Abend sitze ich einsam in meiner Wohnung und habe viel Zeit nachzudenken. Meist schweifen meine Gedanken zu Paul. Selbst wenn ich es wollte, bringe ich ihn nicht mehr aus meinem Kopf. Seitdem ich Wien verlassen habe, herrschte Funkstille. Kein einziges Mal habe ich mich bei ihm gemeldet. Selbstvergessen streiche ich über Pauls Briefe. Die Sehnsucht ihn wieder zu sehen wird immer größer."
So, nun habt ihr erstmal den ersten Eindruck des Buches bekommen, ich hoffe, dass er euch gefallen hat. :) Danke an Mela Wagner, dass ich die Leseprobe übernehmen durfte. 


Hier dann noch der Artikel der liebe Jasmin, sie stellt das Buch ebenfalls vor, schaut bei ihr auch vorbei: http://buch-leben.blogspot.com


Dann habe ich für euch noch die Webseiten zu Veranstaltung:
Romancewoche: http://romancewoche.de/


Dann gibt es natürlich noch die tollen Seiten von Mela Wagner:


Dann habe ich noch meine Rezension für euch, damit ich euch auch noch meinen Eindruck zum Buch dalassen kann: 

Eigene Meinung:
Das Cover ist wirklich schön, ich glaube, es sollen Paul und Leni auf dem Cover sein, die sich wiederbegegnen, was wirklich schon viel über das Buch aussagt, aber auch wirklich ein interessantes Cover ergibt. 
Leni und Paul, das ist vielleicht eine Never-Ending-Story, weil sie begegnen sich in ihrem Leben immer wieder und leider führt das nicht immer wirklich zu etwas gutem, wenn beide sich treffen. Eigentlich sind sie für einander geschaffen, aber das Leben macht ihnen immer wieder einen Strich durch die Rechnung...
Die Geschichte spinnt sich aber immer wieder neu um die Beiden, als Leni dann schwanger wird, verschwindet Paul, doch kurz vor der Geburt kommt er wieder und dann passiert das Leben wieder von vorn, aber vielleicht dieses Mal mit einem anderen Ende?!
Lena ist eine wirklich starke Persönlichkeit, sie wirkt auf den ersten Blick wie eine karrierebesessene Frau, die an sich nur ihren Aufstieg im Kopf hat, doch wenn man die Geschichte hinter der Fassade kennt, ist Lena eine sehr sensible und eigentlich zu tiefst enttäuschte Frau, der im Leben nicht wirklich viel gutes passiert ist. Lenas Leben ist wie eine Achterbahn und das merkt man ihr auch an, ihre Art sagt das einfach aus und das bemerkt man beim Lesen sofort, aber vielleicht gerade wegen ihre Ecken und Kanten schliesst man sie ins Herz, sie ist eben nicht die charakterlose Karrierefrau, die sie gerne wäre und das macht sie als Protagonistin wahnsinnig interessant. 
Paul ist ein Herzchen, das kann man wirklich so sagen und nun erfährt man auch mehr über das Leben von Paul, was ich wahnsinnig spannend fand, weil das wird im Band 1 etwas vernachlässigt, was aber auch erst beim Lesen von Band 2 und der Erkenntnis auffällt, dass man das so gar nicht im Fokus hatte. Da sich Band 2 auf die Leben von Paul und Leni besser aufteilt, kann man auch beide noch mal anders erleben, was spannend ist, da sich beide verändert oder besser, sie das Leben verändert und gerade diese Entwicklung kann man in dem Band wahnsinnig gut beobachten. 
Der Stil von Mela Wagner ist wirklich klasse, die 414 Seiten fliegen dann einfach nur so weg und man merkt gar nicht, was man schon sich schon wieder dem Ende nähert. Sie schafft es, den Leser so in die Handlung hineinzuziehen, dass 
Mela Wagner löst das Problem mit Band 2 eigentlich sehr geschickt, weil man kann beide Bücher schon unabhängig voneinander lesen, weil sie in Band 2 immer wieder Rückblenden einsetzt, die den Leser die Geschichte, die in Band 1 gelaufen ist, in groben Zügen wider gibt und daher wäre es möglich, aber wenn man sich die volle Dosis Leni und Paul geben möchte, sollte man schon beide Bände nacheinander lesen. 

Fazit:
Mela Wagner schafft mit Leni und Paul zwei Menschen, die einfach durch das Leben immer wieder neu lernen müssen, sich auf den anderen Einzulassen und trotzdem nie das Ideal an dem anderen verlieren. Eine Geschichte als für Menschen, die an die große Liebe glauben und auch für die Romantiker, die sich immer und immer wieder neu in Leni und Paul verlieben möchten. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Alles Liebe,
Katja