Donnerstag, 4. Mai 2017

[Filmreview] 7 Minuten nach Mitternacht

Inhalt:
Der kleine Conor (gespielt von Lewis MacDougall) lebt bei seiner kranken Mutter Elizabeth (gespielt von Felicity Jones) und fühlt sich in der Schule alles andere als wohl – einige Kinder hänseln Conor, andere behandeln ihn wegen der Krankheit seiner Mama wie ein rohes Ei. Und auch zu Hause scheint sich alles nur noch weiter zu verschlimmern, vor allem wenn Conor bei seiner strengen Großmutter (gespielt von Sigourney Weaver) sein muss. Als wäre dies alles nicht schon aufwühlend genug, hat Conor obendrein immer wieder Alpträume, in denen er an den drohenden Tod seiner Mutter erinnert und die alte Eibe vor dem Fenster lebendig wird, sich plötzlich in ein knorriges Monster (Stimme im Original: Liam Neeson) verwandelt. Das unheimliche Wesen zerstört die Umgebung – und erzählt Conor, worin der Unterschied besteht zwischen Realität und Märchen…

Filmdaten:
Deutscher Titel: Sieben Minuten nach Mitternacht
Originaltitel: A Monster Calls
Produktionsland; USA, Spanien, Vereinigtes Königreich
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2016
Länge: 109 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Trailer:

Zum Film: 
Sieben Minuten nach Mitternacht (Originaltitel lautet: A Monster Calls) ist ein Fantasyfilm von Juan Antonio Bayona, der am 9. September 2016 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere feierte. 
Am 23. Dezember 2016 kam der Film in einige ausgewählte US-amerikanische Kinos und seit ab 4. Mai 2017 ist er in den deutschen Kinos zu sehen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuch des amerikanischen Schriftstellers Patrick Ness, welches aus dem Jahr 2011 stammt und im cbj Verlag erschienen ist.

Eigene Meinung:
Ich hatte das Glück, dass ich den Film schon Ende letzten Jahres in einer Pressevorführung sehen durfte, leider wurde dann der Start in den deutschen Kinos immer wieder verschoben, aber seit heute kann man ihn in den deutschen Kinos sehen. 
Das Buch hatte mich vorher schon beeindruckt, aber der Film übertraf meine Vorstellungen noch, vor allem mit der Bildgewalt, mit der im Film gearbeitet wird, hätte ich nicht gerechnet. 
Das Buch an sich hat einen recht ernsten Unterton, denn die Krankheit der Mutter überschattet den ganzen Film, aber Coner kann einfach sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass sein Leben immer von anderen Sachen bestimmt wird. Da ist die Schule, die Krankheit der Mutter, die böse Großmutter oder der Vater, der nur zeitweise da ist, immer muss Coner selber sehen, wie er mit allem fertig wird. 
Besonders imponiert dem Zuschauer sind die Illustrationen, die man auch im Trailer schon erkennen kann, der Film lebt praktisch von der Vorstellung und den Geschichten, die die Eibe erzählt. Die Eibe an sich ist schon ein gewaltiges Monument in dem Film, aber viel mehr beeindruckt, wie Conner mit allem umgeht und was die Vorstellungskraft in ihm für Kräfte freiwerden lässt. 
Die Emotionen, die der Film an den Zuschauer weitergibt, müssen sich erstmal setzen, dazu brauche ich auch Zeit, aber er zeigt, dass man einfach mit viel Bildern wirklich etwas erreichen kann. 
Der Film ist absolut keine leichte Kost, sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene nicht, aber er zeigt, dass man mit einem Thema wie Krebs durchaus sehr fantasievoll umgehen kann und was die Vorstellungskraft aus einen für Geschichten herausziehen kann. 

Dafür gebe ich volle und verdiente 5 Rosen:

Alles Liebe,
Katja

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